Bester CFD Broker

Um Ihnen die Auswahl eines seriösen CFD Broker so einfach wie möglich zu gestalten, haben wir hier eine Übersicht mit den wichtigsten Fakten erstellt.

Inhaltsübersicht

  • Was sind CFD Broker?
  • Was sind CFDs?
  • Welche Kriterien sollte ein CFD Broker erfüllen?
  • Mindesteinzahlung bei einem CFD Broker?
  • Was sollte ein guter CFD Broker bieten?
  • Welche Orderarten werden angeboten?
  • Was ist eine Limit-Order?
  • Welche Kosten fallen für den CFD Handel an?
  • Wie funktioniert der CFD Handel bei den Brokern genau?
  • Was bedeutet Long- und Short Position?
  • Was ist der Hebel?
  • Was versteht man unter einem fixen Spread?
  • Anpassung des Spreads
  • Was ist ein variabler Spread?
  • Werden CFD Broker reguliert?
  • Gibt es beim CFD Broker eine Verlustsicherung?
  • Was bringt ein CFD Broker Demokonto?
  • Welche Vorteile birgt der CFD Handel?
  • Welche Risiken birgt der Handel mit CFDs?
  • Sind CFDs Zockerprodukte?
  • Wozu eignen sich CFDs?
  • Ausbildungsmöglichkeiten
  • CFD Handelskonten bei den Brokern
  • Welche Regeln sollte der Trader beim CFD Handel beachten?
  • Trefferquote beim CFD Handel

Welche Kriterien sollte ein CFD Broker erfüllen?

Kostenloses Demokonto

Bei CFD-Brokern steht ein Demokonto an erster Stelle. Dieses sollte natürlich kostenlos sein, sodass gerade Einsteiger das Traden mit CFDs erlernen können. Auch sollte darauf geachtet werden, dass der jeweilige Broker über ein Schulungsprogramm verfügt, in welchem man wesentliche Erfahrungen sammeln kann, denn der Handel mit CFDs folgt grundsätzlich seinen eigenen Regeln. Natürlich sollte ein Broker auch die Tools zur Chartanalyse gleich mitbringen. Somit ist der Kunde nicht auf externe Anbieter angewiesen, was zusätzliche Kosten verursacht.

Niedrige Handelspreise

Auch sollten die Handelspreise relativ niedrig angesetzt sein. Die entsprechenden Informationen finden sich in der Regel auf der Seite des Brokers und sollten schon vor der Anmeldung allgemein einsehbar sein.

Höhe des Hebels

Ein weiteres Kriterium ist die Höhe des Hebels. Das Verhältnis sollte nicht unter 200:1 liegen, denn die meisten Trades werden über den Hebel finanziert.

Höhe des PIP

Auch die Pips sollten einen bestimmten Wert nicht unterschreiten. Dieser sollte mindestens bei 0,8 liegen.

Mindesteinzahlung

Bei einigen Anbietern kann ein Konto auch Geld kosten. Hier kommt es auf die Höhe der Mindesteinzahlung an und, ob man für das Depot noch zusätzlich eine Verwaltungsgebühr entrichten muss. In der Regel ist dies nicht der Fall, sodass man kostenpflichtige Angebote dieser Art meiden sollte. Allerdings gibt es bei CFDs noch einen weiteren Punkt zu beachten. Manche Broker verlangen für die Führung eines Kontos eine Gebühr. Diese richtet sich sehr häufig nach der Höhe der Trades, welche in einer bestimmten Zeit abgewickelt werden. In der Regel kann, wenn vorhanden, mit einer Mindesteinzahlung von etwa 200 Euro gerechnet werden. Dies sorgt für einen reibungslosen Handel, sodass auch Renditen erzielt werden können. Broker mit noch höheren Mindesteinzahlungen, ab etwa 1.000 Euro, sind meist nur für professionelle Trade geeignet, denn hier können die Kontrakte sehr teuer ausfallen.

Support

Auch der Support sollte umfangreich sein und der Broker jederzeit für Fragen seiner Kunden zur Verfügung stehen.

Was sollte ein guter CFD Broker bieten?

CFD-Broker bieten die unterschiedlichsten Features an, mit welchen ihre Kunden handeln können. Am wichtigsten sind Real-Time-Charts und Kurse. Somit hat der Trader immer die aktuellen Werte zur Hand und kann schnell auf Veränderungen am Markt reagieren. Wichtig ist auch die Möglichkeit, eine Reverse Order durchzuführen, also einen Kontrakt zurückzuziehen. Dies kann unter Umständen dann erforderlich sein, wenn ein Deal CFD Broker vergleichenus Versehen gesetzt wurde. Sehr gute Broker bieten zudem technische Analysewerkzeuge an. Anhand dieser können schnell Kaufsignale erkannt und Chart-Analysen durchgeführt werden, mit welchen die Tendenz eines bestimmten Basiswertes vorausgesehen werden kann.

Zudem sollten Funktionen enthalten sein, mit denen das sogenannte One-Click-Trading möglich ist. Diese Funktion sollte aber nur von Tradern genutzt werden, welche bereits Erfahrungen mit CFDs haben. Beim One-Click-Prinzip wird das Geschäft ohne weitere Einstellungen, sofort abgeschlossen. Nicht unbedingt erforderlich aber dennoch sehr nützlich kann auch ein Pip-Kalkulator sein.

Bei diesem kann im Vorfeld errechnet werden, welche Änderungen in der Rendite, sich durch den Anstieg oder den Abfall um einen oder mehrere Pips, ergeben. Somit können sowohl Verlauste, als auch gewinne genau errechnet werden. Auf diese Weise kann eine wesentlich genauere Anlagestrategie entwickelt werden. Eine nützliche Funktion, welche aber nur von wenigen Brokern angeboten wird, ist das Erstellen von Trendlinien. Durch diese kann ein Stop gesetzt werden, sodass nicht das gesamte eingesetzte Kapital verloren geht, sollte ein Trade einmal negativ ausfallen. Angemerkt sei an dieser Stelle, dass es noch weitere Funktionen gibt. Diese werden allerdings nur von einigen wenigen Brokern offeriert. Meist handelt es sich hier auch um spezielle Premiumangebote.

Welche Orderarten werden angeboten?

In der Regel bieten CFD-Broker vier verschiedene Orderarten an. Hierbei kann zwischen einer Limitierten Order, der Stop-Order, der IF-Done-Order oder der OCO-Order gewählt werden.

Der Limitierten Order soll ein eigener Abschnitt gewidmet werden, da es hier einige wichtige Kriterien beim Kauf und Verkauf zu beachten gilt.

Bei der Stop-Order kann sowohl Stop-Loss oder Stop-Buy ausgewählt werden. Bei der Stop-Loss-Variante wird die Order erst dann ausgeführt, wenn das jeweilige Derivat auf einen bestimmten Wert gefallen ist. Dies minimiert das Risiko von Verlusten. Bei Stop-Buy wird die Order erst gestartet, wenn der jeweilige Posten einen festgelegten Höchstwert erreicht hat.

Die IF-Done-Order funktioniert ähnlich wie die Stop-Order allerdings kann bei dieser Art sowohl auf Short oder Long gehandelt werden. Bei der Stop-Order ist nur Long möglich. Das Prinzip bleibt jedoch das gleiche.

Bei der OCO-Order kann sich der Trader ebenfalls in beide Richtungen absichern. So kann hier eine Verkaufsorder bei einem steigendem Kurs gesetzt werden. Wird diese erreicht wird automatisch die Order ausgelöst und die Absicherung für einen fallenden Kurs wird aufgehoben. Sollte der Kurs fallen geschieht dies genau anders herum.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass es auch eine garantierte Stop-Order gibt. Diese wird eingesetzt, wenn eine Position über den Handelstag hinaus gehalten wird. Sollte der Markt am nächsten Tag mit einem schlechteren Kurs eröffnen, als dieser am Vortag geschlossen wurde, wird automatisch die garantierte Stop-Order ausgeführt.

Was ist eine Limit-Order?

Wie die anderen Orderarten auch, wird eine Limit-Order von allen Brokern angeboten und von den Tradern auch gerne genutzt. Eine Limit-Order offeriert die Möglichkeit, eine Preis- oder Kursgrenze zu setzen. Erst ab dieser wird die jeweilige Order ausgeführt.

Bei einer Kuaf-Order sollte dieses Limit selbstverständlich niedrig angesetzt werden, um zu einem günstigen Preis eine Position zu erwerben.

Bei der Verkauf-Order sollte genau andersherum gehandelt werden. Hier sollte der Wert, hoch sein, um eine entsprechende Rendite zu erzielen. Der größte Unterschied zu den den anderen Orderarten besteht darin, dass jeweils nur eine Richtung möglich ist.

Es kann sich also nur für einen steigenden oder einen fallenden Kurs entschieden werden. Da dieser dann unbegrenzt lange gehalten werden kann, wird von den Brokern in der Regel eine Entsprechende Gebühr für die Einrichtung erhoben. Dennoch wird die Limitierte Order von vielen Tradern gerne genutzt, denn sie begrenzt das Risiko bei einem Trade und erhöht die Rendite-Chancen bei einem Gewinn. Dabei kann die Limit-Order zum Kundenpreis oder auch bei noch höheren Werten ausgeführt werden. Diese Entscheidung kann vom Trader während der Laufzeit getroffen werden. Hierbei werden in der Regel keine weiteren Kosten berechnet.

Welche Kosten fallen für den CFD Handel an?

Die Kosten für den Handel richten sich in der Regel danach, welcher Basiswert gehandelt wird. Der wichtigste Punkt für die kosten ist der Spread. Dieser wird in Pips gemessen. Die Pips zeigen die Schwankungen des Kurses auf. Die jeweiligen Kosten beziffern sich also danach, wie Stark die Pips steigen oder fallen. Die meisten Broker berechnen ihren Kunden allerdings keine gesonderten Kosten, sondern verrechnen diese mit der zu erwartenden Rendite oder lassen diese in die Nachschußzahlungen einfließen.

Für Rohstoffe und Indizes sind diese ohnehin im Spread enthalten. Hinzu kommen noch Transaktionskosten. Diese werden von den Brokern in unterschiedlicher Höhe erhoben. Gerade bei Aktien werden diese Gebühren nach den Maßgaben der Börse erhoben. In der Regel liegt der Wert bei 0,1 Prozent des Handelsvolumens, sodass die Kosten relativ gering anzusetzen sind. Maximal kann dieser Wert 12 Euro betragen.

Ein weiterer Punkt sind die Finanzierungskosten. Diese werden dann erhoben, wenn ein Spread über Nacht, also bis zum nächsten Handelstag, gehalten wird. Ein Verkäufer hingegen erhält sogar Finanzierungserlöse. Die Höhe der Finanzierungskosten ergibt sich aus dem aktuellen Zinsniveau der jeweiligen Währungszone und der Interbankensatz. Somit ist es sinnvoll, dass dieser im Vorfeld eruiert wird. Als letzter Kostenpunkt werden Fremdwährungskosten erhoben. Diese werden als Risikoausgleich beim Kauf oder Verkauf in Rechnung gestellt.

Wie funktioniert der CFD Handel bei den Brokern genau?

CFD Broker testenAnders als der Handel an der Börse, ist der Handel bei CFD-Brokern sehr leicht. Nach dem Einrichten des Kontos werden alle erforderlichen Informationen auf der Weboberfläche des Brokers angezeigt. Hierbei handelt es sich um den sogenannten Chart. Dieser wird grafisch in Form einer Kurve präsentiert.

Bei einigen Brokern muss zusätzlich eine entsprechende Software heruntergeladen werden. Diese ist in der Regel kostenlos, wobei aber auch erwähnt werden soll, dass manche Broker hierfür zusätzliche aber einmalige Gebühren erheben. Von nun an kann ganz einfach gehandelt werden. Durch einen einfachen Mausklick entscheidet der Trader ober zusätzliche Linien oder Trendkanäle einblenden möchte.

All dies liefert zusätzliche Informationen, an denen man entscheiden kann, ob der Wert eines Derivates steigt oder fällt. Nun kann sich für einen steigenden oder fallenden Kurs entschieden werden. Zudem kann der Trader die entsprechenden Orderarten auswählen. Durch die grafische Darstellung kann der Trader jederzeit den aktuellen Stand der Position einsehen, und notfalls auch die Order zurückziehen, um die Verluste zu minimieren. Viele Broker bieten auch Apps für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets auf. Auf diese Weise ist auch ein Handel von unterwegs aus jederzeit möglich und der Trader kann seine laufenden Positionen unter Kontrolle behalten.

Was bedeutet Long- und Short Position?

Die Long- und Short-Position bezeichnen jeweils den Standpunkt des Händlers und des Verkäufers. Bei einem Long-Short nimmt der Trader die Position des Käufers ein. Der Trader erwirbt also einen Posten. Bei Short befindet er sich in der Position des Verkäufers. Er bietet also eine Position an. Im CFD-Handel bezeichnet die Long-Position einen Händler, welcher von der Wertsteigerung eines bestimmten Derivates profitiert. Umgekehrt spekuliert somit ein Verkäufer, welcher einer Short-Position innehat, auf einen fallenden Kurs der jeweiligen Position. Allerdings muss hier beachtet werden, ob sich die Charakterisierung von Long und Short, auf das Derivat oder auf den Handelswert selbst bezieht.

Allerdings gibt es in diesem Zusammenhang einen Sonderfall. Alle Transaktionen, welche dazu genutzt werden, eine bisher offene Handelsposition zu neutralisieren, werden unabhängig davon, ob sie als Short oder Long gelten, als Glattstellung bezeichnet. Dies bedeutet, dass beide Parteien ohne eine Käufer- oder Verkäufer-Position sind. Dabei ist die Glattstellung unabhängig von einer Wertsteigerung oder einem Fall der Kurse. Long und Short wechseln sich bei jedem Trader ständig ab, wenn dieser zum Beispiel eine gekaufte Position wieder veräußert.

Was ist ein Hebel?

Beim CFD-Handel werden grundsätzlich alle Trades über einen Hebel finanziert. Dies bedeutet, dass das eingesetzte Kapital, nicht die Kosten der gesamten Position abdecken muss. Es wird also mit geliehenem Geld vom Trader gehandelt, welche den entsprechenden Kauf praktisch mitfinanziert. Der Hebel wird in einem Verhältnis zum eingesetzten Kapital angegeben. Die meisten Broker offerieren einen Wert zwischen 1:200 bis hin zu 1:500. Allerdings gibt es auch Angebote, welche hier deutlich hervorstechen. So kann der Hebel auch den Wert von 1:800 oder 1:899 erreichen. Zur Verdeutlichung soll ein Beispiel angeführt werden. Verfügt der Trader über ein kapital von 100 Euro und kann sich eines Hebels von 1:400 bedienen, so bedeutet dies, dass er eine maximale Investition von 40.000 Euro tätigen kann. Der Rest des Kapitals, also die fehlenden 39.900 Euro werden vom Broker finanziert. Der persönliche Hebel stellt nun ein Verhältnis dar, welches der Trader aufgrund seines verfügbaren Eigenkapitals erhalten hat. Dieser kann von den allgemeinen Angaben des Brokers abweichen und auch ungerade Werte annehmen. Desto höher also das verfügbare Eigenkapital, umso höher kann der Hebel individuell vom Broker angesetzt werden. Dieses Instrument dient dazu, um die Kaufkraft der Trader am Markt zu stärken und somit größere Investitionen zu ermöglichen.

Was ist ein fixer Spread?

Der Spread bezeichnet in der Regel die Differenz aus dem Ask- und dem Bid-Kurs eines beliebigen Finanzinstrumentes. Dabei kann dieser verschiedene Ausprägungen annehmen. Der Wert des Spreads ist normalerweise also flexibel und kann sich jederzeit ändern.

Bei einem fixen Spread wird die Differenz schon im Vorfeld festgelegt. Diese Festlegung bezieht sich aber nur auf normale Marktverhältnisse. Bei den CFDs kann die Volatilität jeder Zeit stark ansteigen oder enorm fallen. Somit kann es vorkommen, dass der Spread ausgeweitet werden muss. Allerdings bleibt auch bei dieser Konstellation der Wert des Spreads, also die Pips weiterhin konstant. Ist der Wert einmal auf 2 Pips festgelegt, so verändert sich dieser auch bei einem steigenden Marktverhältnis nicht mehr. Die meisten Broker geben daher konstante Spreads auf ihren Seiten an, an denen sich der Trader orientieren kann.

Was ist ein variabler Spread?

Es kann sein, dass ein Spread zu sehr angepasst werden muss, wenn der Markt zum Beispiel ein Derivat einen extremen Anstieg verzeichnet. In diesem Fall kann aus einen fixen Spread sehr schnell ein variabler Spread werden. Dabei ändern sich die Konditionen des gesamten Derivates, sodass von neuen Grundbedingungen ausgegangen werden muss. In der Regel bleibt ein fixer Spread aber stets erhalten.

Ein variabler Spread hängt immer von den jeweiligen Marktverhältnissen ab. Die Volatilität des jeweiligen Derivates entscheidet allein darüber, wie hoch der Spread ausfällt. Dabei können die Pips stark variieren und werte zwischen 0,2 bis hin zu 1 Annehmen, welche sich aber auch schnell wieder ändern können.

Dabei bietet dieses System den Vorteil, dass sehr schnell sehr hohe Renditen erzielt werden können. Allerdings kann auch der Verlust an Kapital enorm ausfallen. Zudem hängt ein variabler Spread auch von der Liquidität des Traders ab. Je mehr Eigenkapital von diesem aufgebracht werden kann, desto liquider wird der Markt und umso besser fällt der Spread aus.

Auf diese Weise können große Investoren auch bei den CFDs den Markt sehr schnell beeinflussen und einen variablen Spread in die Höhe treiben. Am stärksten unterliegen die Währungen in diesem Zusammenhang Schwankungen. Hier können somit auch die größten Erträge erzielt werden. Ein variabler Spread kann auch zu einem fixen Spread werden, wenn der Markt oder das jeweilige Derivat eine besonders ruhige Phase durchläuft. Dann verändert sich der Wert der Pips kaum, sodass mit den Kriterien eines stabilen Marktes gearbeitet werden kann. Der Spread kann allerdings jederzeit wieder zu einem variablen Spread werden, wobei man mit hohen Verlusten rechnen kann.

Werden CFD Broker reguliert?

Ja und Nein! Da die meisten CFD-Broker auch mit anderen Optionen handeln, unterliegen die Anbieter grundsätzlich einer gewissen staatlichen Kontrolle.

Sonderform CFD-Derivate

Allerdings trifft dies nicht auf die CFD-Derivate zu. Bei diesen handelt es sich um Kontrakte, welche zwischen zwei Handelspartnern direkt geschlossen werden. Dabei kann es sich um Banken, Privatpersonen, Gesellschaften oder auch den Broker selbst handeln. Somit fallen alle CFD-Derivate nicht unter die Kontrolle der zuständigen Börsenaufsicht, sondern unterliegen dem aktuell geltenden Vertragsrecht im jeweiligen Land.

Ausnahme Broker aus den USA

Eine Ausnahme stellen hier Broker aus den USA da. Dieser werden von der Regulierungsbehörde SEC unter den gleichen Kriterien behandelt, wie jedes andere Finanzinstrument auch. Somit ist bei Brokern aus den USA eine gewisse Sicherheit beim Handeln gewährleistet

Regulationsinstrumente

Broker aus anderen Ländern öffnen natürlich dem Betrug Tür und Tor. Allerdings haben sich Laufe der zeit eigene Regulationsinstrumente entwickelt, welche für einen reibungslosen Ablauf der Geschäfte sorgen soll. Diese greifen allerdings erst im Nachhinein. So wird zum Beispiel ein Kunde ausgeschlossen, wenn dieser einmal durch entsprechende Aktivitäten auffällig geworden ist. Allerdings werden die entsprechenden Datenbanken nur vom jeweiligen Broker geführt. Ein Austausch der Informationen erfolgt nicht, sodass auf dem Markt der CFDs immer mit Vorsicht gehandelt werden muss.

Gibt es beim CFD Broker eine Verlustsicherung?

  • Bei CFD-Geschäften wird grundsätzlich keine Verlsutsicherung angeboten. Bei CFDs handelt es sich immer um hoch spekulative Geschäfte, bei denen das eingesetzte Kapital sehr schnell vollständig verloren gehen kann. Zudem findet der Handel außerbörslich, also im Grunde zwischen zwei privaten Parteien statt.
  • Somit ist der Broker nicht verpflichtet, dass eingesetzte Kapital des Traders zu versichern. Auch die staatliche Einlagensicherung greift in diesem Fall nicht, denn bei den CFDs wird auch mit Fremdwährungen gehandelt. Diese werden von der Einlagensicherung grundsätzlich ausgeschlossen.
  • Das Kapital von Seiten des Brokers nur in Ausnahmefällen erstattet. Hierzu muss dem Broker ein schuldhaftes Versagen nachgewiesen werden. Hierzu reicht ein Serverausfall während eines laufenden Geschäftes allerdings nicht aus, denn in der Regel haben sich die verschiedenen Broker über entsprechende Klauseln in den AGB, gegen solche Klagen abgesichert.
  • Einzig der Umstand, dass von einen Broker falsche Werte geliefert werden, kann zu einem Erstattungsanspruch führen. Hierbei muss aber beachtet werden, dass grundsätzlich nur von Fall zu Fall entschieden werden kann.
  • Ein genereller Anspruch auf einen Ersatz besteht nicht, denn der Trader verzichtet praktisch mit dem Einsatz seines Kapitals freiwillig darauf.

Welche Vorteile birgt der CFD Handel?

Der CFD-Handel ist wesentlich einfacher gestaltet, als der Handel an der regulären Börse. Kontrakte können frei verhandelt werden, sodass die Konditionen nur von den beiden Vertragsparteien diktiert werden. Zudem fallen die Renditen meist sehr viel höher aus, als dies bei anderen Handelsarten der Fall ist. Ein weiter Vorteil besteht darin, dass das browserbasierte System sehr übersichtlich gestaltet ist, sodass sich auch Anfänger sehr schnell zurechtfinden.

Von den CFD-Brokern werden in der Regel eine Menge Analyse-Tools geliefert. Somit hat der Trader den Markt ständig im Blick, was ein schnelles Eingreifen ermöglicht. Auch die Einzahlung des kapital erfolgt einfach über Online-Zahlungsdienste wie Paypal oder Moneybookers (Skrill). Somit läuft der Geldtransfer in der Regel ohne Probleme ab. Selbstverständlich bietet auch der Hebel enorme Vorteile. Durch den Umstand, dass jeder Trade über einen Hebel finanziert wird, muss der Trader nur eine geringe Menge an Eigenkapital aufbringen.

Mit wenig Geld können so auch große Transaktionen durchgeführt werden, welche zu entsprechenden Renditen führen können. Dies kommt selbstverständlich auch dem Broker zugute. Zudem bieten viele Broker einen hervorragenden Service an. Dieser kann dadurch gewährleistet werden, dass der Broker sowohl als Emittent als auch als Käufer auftritt.

Welche Risiken birgt der Handel mit CFDs?

  • Selbstverständlich birgt der Handel mit CFDs auch diverse Risiken. Zum einen ist der Markt nicht reguliert, es findet also keine Kontrolle über eine entsprechende Behörde statt.
  • Somit kann es auf diesem Markt natürlich schnell zu Betrugsfällen kommen, da der Geschäftspartner nicht immer offensichtlich ist.
  • Zum anderen schwanken die Kurse bei den verschiedenen Derivaten sehr stark, sodass ein Wert sehr schnell in den negativen Bereich geraten kann. Bei hohen Einsätzen können so auch hohe Verluste eingefahren werden.
  • Das wohl größte Risiko besteht darin, dass eine Nachschusspflicht besteht.
  • Alle Trades werden über einen Hebel finanziert. Es wird also mit geliehenem Geld gehandelt. Sollte eine Position nun einen starken Verlust erfahren, so geht dem Trader nicht nur das eigene Kapital verloren, sondern auch das geborgte Geld des Brokers.
  • Dieses Geld muss dem Broker zu einem gewissen Prozentsatz erstatte werden. Hierdurch kann es schnell zu hohen Nachforderungen kommen, die einen Trader durchaus ruinieren können.
  • Zudem sollte mit allen Instrumenten am CFD-Markt mit Vorsicht umgegangen werden. Auch die Chart-Analyse-Tools liefern keine eindeutigen Ergebnisse.
  • Im fatalsten Fall kann es auch zu einer Zwangsglattstellungen kommen. Dies bedeutet, dass der Trader ab diesem Zeitpunkt bei dem jeweiligen Broker verschuldet ist.

Sind CFDs Zockerprodukte?

„Hohe Gewinne – geringer Einsatz“, „Setzen auf steigende und fallende Kurse“, „Profitieren von hoher Volatilität“. So oder ähnlich lauten viele Werbeversprechungen von CFD-Brokern auf dem Markt. Dabei appellieren diese Anbieter an die Risikofreudigkeit der Kunden.

Erfahrung ist das A und O

Richtig ist jedoch, dass aufgrund der Hebelwirkung, CFDs natürlich als sehr risikoreiche Produkte zu bezeichnen sind. Der Trader kann ohne ein vernünftiges Risikomanagement sein eingesetztes Kapital sehr schnell verlieren, wenn eine ungünstige Marktbewegung eintritt oder seine Prognose eben nicht eintritt. Dabei wird oft vergessen, dass grade mangelnde Erfahrung und unnötiges Risiko an allen Finanzmärkten zu Verlusten führen kann. Ebenso hat der Trader die Möglichkeit, sich bestimmter Charttechniken zu bemächtigen, um zukünftige Kursentwicklungen vorauszusagen. Mit Stopp Orders kann er Verluste minimieren.

Risikomanagement ist wichtig

Viele Kunden sehen CFDs wegen geringer Kosten und der einfachen Handhabung als Einsteigerprodukte. Sie bezahlen dann jedoch teures Lehrgeld, wenn sie auf Risikomanagement verzichten und gleich beginnen, mit großem Geld einzusteigen.

Über Risiken muss informiert werden

Die Finanzaufsichtsbehörden der Länder verpflichten CFD Broker, Trader ausreichend über Risiken zu informieren. So ist für Deutschland durch die Bafin vorgegeben, dass ein Trader, der mir riskanten Geldanlagen handelt, eine entsprechende Erklärung unterschreiben muss.

Wozu eignen sich CFDs?

Die meisten Trader, die mit CFDs handeln, setzen deren Hebelwirkung zu Spekulationszwecken ein. Die Trader erhoffen sich dadurch hohe Gewinne. Allerdings eignen sich Differenzkontrakte noch zu anderen Zwecken. Sie können beispielsweise eingesetzt werden, ein Aktiendepot vorübergehend gegen Kursverluste abzusichern. So kann beispielsweise ein Aktiendepot, das überwiegend aus DAX-Aktien zusammengesetzt ist, mit einer Short-Position abgesichert werden. Dies wird als Hedging bezeichnet. Zu den weiteren Vorteilen von CFDs gehört die einfache Struktur. Ein CFD bildet die Kursentwicklung des Basiswertes ein zu eins nach. Es gibt keine Verfallstermine und damit auch keinen Zeitwertverlust, wie beispielsweise bei Optionen. Im Gegensatz zu strukturierten Produkten, wie binären Optionen, findet bei CFDs eine stetige Partizipation statt.

Welche Lernmöglichkeiten gibt es und was sind die Voraussetzungen?

Für einen Trader, der neu mit CFDs handeln will, stellt sich zunächst die Frage, ob der Broker ein kostenloses Demokonto hat und ob er auch Ausbildungsangebote anbietet. Diese Sachverhalte können für einen späteren Handelserfolg des Kunden von großer Bedeutung sein.

Als Ausbildung ist nicht nur ein Katalog mit den am häufigsten vorkommenden Fragen und Antworten gemeint. Ausbildung bezieht sich vielmehr auf das Angebot an E-Books, Videotutorials, Webinaren und Präsenzseminaren.

Demokonto

Absolut notwendig ist ein kostenloses Demokonto, welches zeitlich unbegrenzt sein sollte. Nur hier kann der Nutzer seine theoretischen Kenntnisse aus Aus- oder Weiterbindung in die Praxis umsetzen.

Analytisches Denken

Nur wer in der Lage ist, Kurscharts zu analysieren, kann die richtigen Handelssignale erkennen. Das richtige Erkennen von Handelssignalen ist wiederum ausschlaggebend für die Zugrundelegung der richtigen Handelsstrategie. Geduld und die richtige Ausbildung, den Handel mit CFDs zu erlernen, sind die Basis dafür, Verluste möglichst zu vermeiden.

Keep it simple

Der Trader, der neu mit dem CFD Handel beginnt, ist daher gut beraten, wenn er sich zu Beginn auf ganz wenige Basiswerte beschränkt, wobei sich Aktien und Indizes hierzu am besten eignen. Dagegen sind Rohstoffe, aber auch beispielsweise der Goldpreis weniger geeignet, weil Kursentwicklungen hier für Anfänger oft nur schwer zu erkennen sind.

Automatisierte Systeme

Der Handel mit CFDs ist ein sehr schnelles Geschäft, welches in der Regel taggleich abgewickelt wird. Viele Trader haben hingegen nicht die Zeit, den ganzen Tag vor dem Rechner zu sitzen, um Charts zu analysieren oder Trends nachzugehen. Wer nicht den ganzen Tag Zeit hat, kann auf die automatischen Handelssysteme zurückgreifen, die von den Brokern angeboten werden. Ein mobiles Traden von unterwegs kann durch entsprechende Apps oder Webseiten für mobile Endgeräte erfolgen.

Wie läuft die Kontoeröffnung ab?

Eine Kontoeröffnung bei einem Broker sollte möglichst unkompliziert sein. Die meisten Broker haben für die Eröffnung eines Handelskontos die Möglichkeit der Online-Anmeldung. Der Trader wird anschließend von einem Mitarbeiter des Brokers kontaktiert. Der Mitarbeiter informiert den Trader darüber, welche Dokumente der Broker zur Eröffnung des Handelskontos benötigt. Dabei sollte das Handelskonto über ein Zertifikat basierendes SSL-Verschlüsselungsprotokoll verfügen. Handelskonten können in der Regel in Euro, britischen Pfund, Schweizer Franken oder US-Dollar eröffnet werden.

Der Broker wird den Trader nach erfolgter Kontoanmeldung zunächst nach dessen finanzieller Situation fragen. Auf diese Weise sammelt er Informationen für seine Unterlagen. Er wird diese Informationen aber sicher aufbewahren. Dadurch möchte der Broker sicherstellen, dass der Trader seiner Verpflichtung zur Leistung von Zahlungen nachkommen kann und diese auch in Übereinstimmung mit seinen eigenen Fähigkeiten stehen.

Der Trader kann auch ein Gemeinschaftskonto eröffnen. Hier müssen jedoch beide Kontoinhaber separat eine komplette Kontoanmeldung vornehmen und eine jeweils gesonderte E-Mail senden, in der der Wunsch auf Eröffnung eines Gemeinschaftskontos mitgeteilt wird.

Welche Regeln sollte der Trader beim CFD Handel beachten?

CFD Broker ErfahrungCFDs sind sehr spekulative Investments. Der Kunde kann überdurchschnittlich von steigenden oder fallenden Kursen von Aktien, Rohstoffen, Anleihen, Wechselkursen und Indexen profitieren.

Der Hebel

Entscheidend für den Kunden ist nicht der Kurs des Investments, sondern die Margin. Beträgt diese 5 Prozent, beträgt der Hebel 20. Steigt oder fällt der Kurs des Basiswertes um ein Prozent, steigt oder fällt der Wert des CFD um 20 Prozent. Dieser Hebel wirkt in beide Richtungen.

Basiswerte richtig einschätzen

Wer mit CFDs handelt, muss also einschätzen, wie sich der Basiswert entwickelt. Dies sollte bei Standardwerten, wie beispielsweise den Aktien im DAX einfacher sein, als bei unbekannten Werten oder Nebenwerten. Als Einstieg eignen sich auch Indizes, wie der DAX, Euro-Stoxx, FTSE-100, CAC40 oder der Nikkei. Bei Rohstoffen sich Gold oder Öl geeignet.

Margin bestimmt den Einsatz

Mit der Höhe der Margin bestimmt der Trader, wie viel Geld er hinterlegen möchte, wenn er einen CFD kauft. Je kleiner die Margin, umso größer ist die Hebelwirkung und folglich umso höher ist auch das Risiko. Wer mit dem Handel von CFDs anfängt, sollte mit einem möglichst niedrigen Hebel beginnen. Auch sollte die Größe der einzelnen Position in Bezug um zur Verfügung stehenden Kapitals nicht zu groß sein: Das bedeutet, wer beispielsweise auf einem CFD-Konto 10.000,00 Euro hat, sollte nicht gleich mit CFDs für 5.000,00 oder 7.000,00 Euro handeln. Einige CFD Broker haben für Anfänger spezielle Konten mit geringerem Risiko.

Nachschusspflicht

Weitere Besonderheit von CFDs ist die Nachschusspflicht. Verliert der Kunde mehr Geld, als er auf dem Konto hat, muss er neues Geld einzahlen, also „nachschießen“. Ansonsten wird die Position geschlossen. Die Hebelwirkung kann bei besonders extremen Marktbedingungen die Folge haben, dass der Trader im ungünstigsten Fall einer Nachschusspflicht unterliegt, weil er mehr als das auf dem CFD-Konto vorhandene Kapital verlieren kann.

Trefferquote beim CFD Handel

Der CFD-Handel ist aufgrund seiner Hebelwirkung mit großen Chancen aber auch großen Risiken verbunden. Für den Trader ist es daher besonders wichtig, sich mit dem Thema Risiko-Management besonders intensiv zu beschäftigen, weil nur geringe Kursschwankungen im Basiswert ganz erhebliche Auswirkungen auf das Gesamtkapital des Traders haben können.

Kapitalerhalt

Beim CFD Handel steht der Kapitalerhalt im Vordergrund, weil ohne Kapital überhaupt kein Handel möglich ist. Bewegungen der einzelnen Märkte werden durch Käufe und Verkäufe herbeigeführt. Weiterhin spielen auch Meinungen oder Gefühle eine bedeutende Rolle. Erhält der Trader einen Gewinn, so ist dieser in der Regel mit guten Gefühlen verbunden. Die Realisierung von Verlusten ist jedoch für viele Trader schmerzvoll.

Was ist die Trefferquote?

CFD Broker BewertungUnter Trefferquote versteht man das Verhältnis von Gewinn-Trades zu Verlust-Trades. Diese Quote ist psychologisch wichtig und ist abhängig von der angewendeten Strategie des Traders. Dabei muss eine hohe Trefferquote nicht unbedingt aussagen, dass ein Trader auch profitabel handelt. Erzielt ein Trader beispielsweise 8 Gewinntrades und 2 Verlusttrades, hat er eine Trefferquote von 80 Prozent. Jedoch wird dadurch keine Aussage über die Höhe der erzielten Gewinne bzw. erlittenen Verluste gemacht. So kann, im Gegensatz zur Trefferquote, eine Gewinn-Verlust-Rechnung anders aussehen.

Durchschnittliche Quote

Die Trefferquote vieler Trader liegt grade einmal zwischen 30 % und 40 %. Also hat alleine eine hohe Trefferquote keine Aussagekraft darüber, ob der Trader profitabel handelt. Wichtig für die richtige Einordnung der Handelsergebnisse ist daher die Berücksichtigung des Profitfaktors. Dazu werden der durchschnittliche Gewinn und der durchschnittliche Verlust mit einbezogen. Ein Profitfaktor von über eins zeigt an, dass der Handel profitabel ist. Der Trader hat also die Aufgabe, den durchschnittlichen Gewinn jedes Trades im Verhältnis zu den Trades mit Verlust zu erhöhen und gleichzeitig den Verlust zu begrenzen. Dann kann er auch mit einer Trefferquote von unter 50 Prozent mit Gewinn handeln.